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Shiatsu Massage 

Eine Shiatsu Behandlung oder Shiatsu Massage ist eine wunderbare Möglichkeit, den Energiefluss in Einklang zu bringen und seelische, geistige oder körperliche Leiden zu lindern. Oftmals kommen sogar komplette Symptomkomplexe zusammen. Auch in dieser Hinsicht kann Shiatsu behutsam Abhilfe oder Linderung schaffen.

Zu uns kommen Menschen mit Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Kopfschmerzen, Rücken– und Gelenkschmerzen, Infektanfälligkeit, Schnupfen, Müdigkeit, innere Unruhe, „ständig getrieben sein“, chronische oder anhaltende und über einen längeren Zeitraum wiederkehrende Schmerzen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Deprimiertheit, Trauer, Depression, Stoffwechselerkrankungen wie Gicht und Diabetes mellitus, stressbedingte Nervosität, Burn Out sowie Ein- und Durchschlafstörungen, Kreislaufprobleme und Durchblutungsstörungen, Erkrankungen der Gelenke, der Muskulatur und der Atemwege.

Vor jeder Shiatsu-Behandlung erfolgt eine Anamnese. Danach legt man sich bequem bekleidet auf ein Futon (japanisch für Decke) am Boden. Bestimmte Techniken werden auch im Sitzen durchgeführt. Praktiker sprechen beim Shiatsu auch von energetischer Körperarbeit. Zunächst tastet der Behandler vorsichtig die Körperstellen ab, an denen er die Energieblockaden vermutet. Anschließend massiert der Shiatsu-Behandler sanft den Verlauf des Meridians.

Die Berührungen können dabei von den Fingern, Händen, Ellenbogen, Knien oder auch Füßen ausgehen. Typische Massagetechniken sind zum Beispiel Kreisen, Drücken oder Greifen. Da es beim Shiatsu um eine Stimulierung des Energieflusses geht, sind die Bewegungen sanft und ruhig. Neben der Shiatsu Massage kommen auch verschiedene Haltegriffe zum Einsatz. Dabei hält der Behandler Köperteile passiv in einer bestimmten Stellung und dehnt die Muskulatur.

Der Schluss der Shiatsu Behandlung besteht aus einer kurzen Ruhe- und Entspannungsphase, bei der die Bewegungen und Berührungen nachwirken können. Eine Shiatsu Massage im marneo power dauert etwa 50 Minuten. Für eine nachhaltige Wirkung auf den Organismus wird ein Zyklus von mehreren Behandlungen empfohlen.

Doch was ist Shiatsu überhaupt und was bewirkt es? Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Form der manuellen Therapie, deren historische Wurzeln in der chinesischen Massage Tuina und den frühmodernen japanischen Formen des Anma liegen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Lebensenergie Qi. Sie fließt in Energieleitbahnen (Meridiane) durch den gesamten Körper und beeinflusst so die Funktion jedes einzelnen Organs. Wenn es an einer Stelle des Körpers zu einem energetischen Ungleichgewicht kommt, zum Beispiel infolge eines Energiestaus, können körperliche und psychische Beschwerden die Folge sein.

Jeder Meridian ist mit bestimmten Punkten auf der Hautoberfläche verbunden, die besonders gut Energie aufnehmen können. Diese Körperpunkte kennt man auch aus anderen Behandlungsformen der TCM wie Akupunktur oder Akupressur oder anderen asiatisch geprägten Massagemethoden wie der Thai-Massage.

Beim Shiatsu massiert der Behandler diese Punkte entlang der Meridiane. Der Energiefluss soll so wieder in Einklang gebracht, die Selbstheilungskräfte des Körpers stimuliert werden. Rein körperlich bewirkt die Massage ähnlich wie andere manuelle Therapiemethoden eine Anregung und Durchblutung von Muskeln, Haut und Bindegewebe. Durch Dehnung der Muskulatur erhalten blockierte Gelenke mehr Spielraum, der gesamte Bewegungsapparat wird mobilisiert. Eine Shiatsu Massage stimuliert das autonome Nervensystem und hat eine ausgleichende Wirkung, die je nach Art der Stimulierung beruhigend oder anregend sein kann.